Interstellar ist ein US-amerikanisch-britischer Science-Fiction-Film unter der Regie von Christopher Nolan aus dem Jahr 2014. Er spielt in einer dystopischen Zukunft, in der die Menschheit die Erde verlassen muss und ein neues Zuhause auf einem anderen Planeten sucht.

Nolan überarbeitete das Drehbuch seines Bruders Jonathan, das dieser 2007 für die Produzentin Lynda Obst und Paramount Pictures verfasst hatte, und produzierte den Film mit Obst und Emma Thomas. Die Finanzierung und Vermarktung übernahmen Paramount Pictures und Warner Bros. gemeinsam. Gedreht wurde der Film überwiegend in Kanada, Island und Los Angeles. Physiknobelpreisträger Kip Thorne wirkte als wissenschaftlicher Berater bei dem Film mit.

Der Film kam am 6. November 2014 in die deutschen Kinos. In 243 US-amerikanischen Filmtheatern, die noch analoge Filmkopien vorführen können, startete der Film bereits einen Tag vorher.

Handlung

Die Menschheit steht bereits kurz vor ihrer Auslöschung durch Klimawandel und Nahrungsmangel, als ein mysteriöser Riss im Raum-Zeit-Gewebe entdeckt wird, der eine Chance zum Überleben verheißt. Der ehemalige NASA-Pilot Cooper wird mit einem Forscherteam auf eine Mission durch das Wurmloch in ein anderes Sonnensystem geschickt, um nach neuen Lebensräumen zu suchen. Es ist eine Reise ins Ungewisse, denn Wurmlöcher sind noch kaum erforscht, und niemand weiß, was auf der anderen Seite wartet.

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Bewertungen

8.6 / 10 - IMDb 4.4 / 5 - Filmstarts 4.1 / 5 - Cineman

Interstellar erhielt von der internationalen und nationalen Presse viel Beachtung. Die Meinungen der Kritiker unterschieden sich teilweise stark. Während manche ein Meisterwerk sahen und Vergleiche mit Stanley Kubrick zogen, sahen andere einen zwar visuell sehr guten Film, der sich aber an bekannte Muster halte. Einige äußerten Unmut über das Ende des Films und beanstandeten Logiklöcher.

Scott Foundas schrieb in Variety, Interstellar sei die „bisher beste Arbeit des Regisseurs“. Ferner lobte er das „Visionäre“ des Films und setzte ihn in eine Reihe mit Der Zauberer von Oz und 2001: Odyssee im Weltraum.

Todd McCarthy vom Hollywood Reporter sah in Interstellar „Nolans persönliche Antwort auf seinen Lieblingsfilm 2001: Odyssee im Weltraum“. Der Film sei voller „wundersamer Bilder und grundlegender Gefühle“, auch wenn nicht alle gleich gut funktionierten.

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